Siegerehrung am 2. Dezember 2011

Invent a chip: Kreative Schüler ausgezeichnet
Prämierung des Ersten "Invent a Chip"-Ideenwettbewerbes in Österreich

Im Festsaal der Technischen Universität Wien wurden am 2. Dezember 2011 die Preisträger des Schüler-Ideenwettbewerbes “Invent a Chip 2010” im Rahmen eines ENIAC-Treffens prämiert. ENIAC-Austria ist eine industriegeleitete nationale Forschungs- und Entwicklungs-(FE) Plattform für die österreichische Mikro- und Nanoelektronik. Sie wurde gemeinsam vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) und dem Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI / WKÖ) aus Anlass der Gründung der Europäischen Technologieoffensive ENIAC ("European Nanolectronics Initiative Advisory Council") ins Leben gerufen. Ziel der Plattform ist es, internationale Sichtbarkeit und strategische Positionierung des Standortes Österreich zu stärken sowie die Vernetzung unter den industriellen wie akademischen Akteuren zu erhöhen und den Forschungsnachwuchs in ihrem Bereich zu stärken.

In Österreich waren im Jahr 2010 rund 59.000 Personen in der Elektro/Elektronik Industrie beschäftigt. Ziel des Wettbewerbes “Invent a Chip” ist es, bei Schülern das Interesse an Mathematik, Ingenieur- und Naturwissenschaften zu wecken und ihnen einen Einblick in die Welt der Chipentwicklung zu bieten.

Folgende Gewinner-Teams wurden bei der großen Siegerehrung ausgezeichnet und deren Ideen mit Unterstützung durch den Chiphersteller austriamicrosystems als echter Siliziumchip gefertigt:
Den ersten Platz belegten Felix Boxleitner, Philipp Doblhofer, Georg Zachl und Abdul Kayaaslan, alle Schüler der HTL Steyr mit „Enhanced Integrated Power Off Timer (EIPOT)“. Alle vier Schüler des Sieger-Teams durften sich als Belohnung für ihre Leistung über ein Apple iPad freuen!
Die Schüler entwickelten einen Mechanismus, in dem Geräte im Standby-Betrieb nach einer Warnung und einem Timeout automatisch ausgeschaltet werden können. Über ein Display kann das Verhalten eingestellt werden. EIPOT kann für den PC, aber auch für andere Geräte wie Fernseher oder Ladegeräte verwendet werden.

Auf Platz zwei landete das Projekt „Wireless Temperature Sensors“ von Fitore Faiki, Dominic Epp und Clemens Humer, alle Schüler der HTL/TGM Wien. Das Team hat sich mit der Frage beschäftigt, wie man die Energiekosten reduzieren kann. Zur Optimierung der Energiekosten misst ein Sensor regelmäßig die momentane Temperatur. Der aktuelle Wert wird per Funk versendet.

Die dritte Auszeichnung ging in die Steiermark, und zwar an folgende Schüler der HTL BULME Graz: Maximilian Fleischer, David Jäger, Christian Müllner, Thomas Neff. Titel ihres Projekts: „Jack Energy Meter“.
Zur Energiereduktion haben die Schüler folgende Idee realisiert: Ein Chip in jeder Steckdose misst den Energieverbrauch. Die Daten werden mit einem Funknetz-Standard-Modul (ZigBee) zu einem zentralen Computer zur Analyse und graphischen Darstellung gefunkt.

Das gesamte Fotoalbum findest Du hier

 

Die Zweit- und Drittplatzierten bekamen FPGA- und Mikrocontroller-Entwicklungsboards. Ein iPod touch, der unter den Teilnehmern der Fragebogen-Aktion vergeben wurde, ging an Filip Janevski, TGM Wien.

Spezielle Ehrungen gingen an den engagiertesten Lehrer, Franz Parzer, von der der HTL Steyr sowie an die engagierteste Schule mit den meisten eingesandten Fragebögen – hier war die HTL Hollabrunn unschlagbar!

Die Prämierung der Gewinner-Teams wurden vom bmvit (Mag. Michael Wiesmüller, Leitung der Abteilung I5), eines Vertreters der ENIAC-Plattform (Andreas Wild, Exekutive Director von ENIAC) sowie von DI Peter Reichel, Generalsekretär des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik (OVE), vorgenommen. (COM)

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